Kategorien
Persönliches

Wie ich wurde was ich bin: Starte mit mir die Reise zu meinem ich als Lichtarbeiterin

Hast Du Dir schon mal die folgende Frage gestellt? Wie Du wurdest was du bist? Ich mich ehrlich gesagt auch nicht. Doch es ist eine spannende Frage, über die ich nun schreiben möchte. Dies tue ich wie bereits vor einem Jahr zu der Boom Boom Blog Challenge. Einen Plan habe ich noch keinen, während dessen ich diese Zeilen schreibe. Es wird mal wieder sehr herausfordernd für mich. Dafür gehe ich viele Jahre im Kalender zurück.

Wo habe ich die Weichen gelegt, kann ich rausfinden, wie ich wurde was ich bin? Ich lasse mich einfach drauf ein. Schau wir wo es mich hin führt. Natürlich will ich nicht bis ins kleinste Detail zurück in die Vergangenheit. Meine Erinnerungen daran sind sehr schwach. Wie ich heute weiss, habe ich einiges verdrängt und in meinem tiefsten inneren eingeschlossen. Dies geschieht durch Verletzungen auf der Seelenebene.

  1. Schulbeginn im August 1994: Start in die Diplommittelschule. Diese Schule habe ich besucht, um meinem Bedürfnis mich um Menschen zu kümmern nach gehen zu können. Es war mein Wunsch einen Pflegeberuf zu erlernen. Doch nach meinem Praktikum wendete sich dieses Blatt wieder.
  2. Im August 1996: Lehre als kaufmännische Angestellte. Ich merkte schnell, dass mir die zu pflegenden Menschen zu nahekommen würden. Ich spürte, dass es mir sehr schwerfallen, würde mich abgrenzen zu können. Deshalb entschied ich mich, meinen Weg zu ändern und absolvierte meine Lehre in einer Spedition.
  3. Im November 1996: riss es mir den Boden unter den Füssen weg. Nur 9 Monate vorher erhielt meine Mutter die schlimme Nachricht. Sie war an einem Lungentumor mit bereits Hirnmetastasen erkrankt. Es war eine schwere Zeit für uns alle, geprägt von Ängsten, Sorgen und Unverständnis. Es ging alles so schnell und plötzlich war sie einfach nicht mehr da. Mir fehlten ihre aufmunternden Worte, sie war es die mich immer antrieb und die Kraft gab, dass ich meinen Weg schaffen werde. Ich stürzte mich in die Arbeit um nicht zu trauern.
  4. Im September 1999: Festanstellungen in der Spedition. Nach meiner bestandenen Lehreabschlussprüfung arbeitete ich auf diesem Beruf. Doch ich verspürte immer eine leise Stimme in mir, dass dies nicht wirklich mein Leben erfüllt. Wenn ich zurück denke, wollte ich als Kind immer etwas mit Tieren erlernen. Doch wie das so ist, hörte man immer das dies nicht wirklich ein vernünftiger Beruf sei. Eben halt die alten Glaubenssätze.
  5. August 2003: Was für ein bewegender Moment. Als kleines Mädchen träumte ich immer von einer grossen weissen Hochzeit. Natürlich auch mit stolzen Pferden eingespannt vor einer Kutsche. Alles ging nicht in Erfüllung, dennoch war es ein wundervoller Tag mit ganz vielen Glücksmomenten.
Ein Mann und eine Frau auf einer Burgruine beim Fotoshooting für das Hochzeitsalbum
Vor dem grossen Fest Foto Shooting auf
einer Ruine
  1. Ende Oktober 2004: zittern ums Überleben Leben. Wir wussten, dass die Geburt unseres Sohnes nicht einfach werden würde. Bereits nach 4 Tagen, als er unser Leben bereicherte musste er operiert werden. Die Ängste waren gross ihn verlieren zu können. Schlimme Stunden standen bevor, bis endlich die erlösenden Worte kamen.
  2. Anfang August 2009: unsere Familie wächst. Manchmal geht nicht alles nach Plan. Obwohl wir von Anfang an wussten es würde nicht bei einem Kind bleiben vergingen einige Jahre. Die Angst es könnte wieder Komplikationen geben waren stark. Wir benötigten diese Zeit um das entstandene Trauma zu verarbeiten. Als wir uns bereit fühlten konnten wir ein kleines Brüderchen begrüssen.
  3. 2016: So geht es nicht weiter Mein Körper bäumte sich auf und zeigte mir, dass ich etwas verändern sollte. Lange habe ich die Signale, die meine Seele ausgesendet hatte ignoriert. So schickte sie mir eine Lungenentzündung. Es sollte mich wachrütteln, doch dies war noch nicht genug eine Operation folgte.
Ein Brief mit gute Besserungswünschen und ein Bild mit zwei Pferden drauf
Post von meinem Sohn in die Rehaklinik
  1. Oktober 2018: folgte ich meinem Herzen. Lange trug ich den Wunsch in meinem Herzen, mich beruflich zu verändern. Ich wollte eine Weiterbildung absolvieren um den Tieren etwas Gutes zu tun. Durch meine Hündin fing ich die Ausbildung zur energetischen Tier Therapeutin an. Sie begleitete mich auf diesem Weg und eine spannende Zeit begann. Da mich Tierkommunikation auch sehr faszinierte besuchte ich zu diesem Thema einen Kurs.
  2. 2019: öffnete sich eine weitere Tür Der Tierkommunikationskurs fand in der Reiki Schule statt. Lauter spannende Sachen waren dort ausgestellt. Ich stöberte in den Büchern und nahm mir die Ausbildungsunterlagen mit. Meine Gedanken kreisten und ich fand keine Ruhe, diese Therapieform war so interessan. Ich fand es eine gute Ergänzung, sodass ich parallel Reiki erlernte.
Eine Hündin liegt auf der Massageliege und erhält eine Reiki Behandlung
Zu Hause wird bei der eigenen Hündin Reiki geübt
  1. Im April 19: Reiki ist nicht nur eine Ausbildung. Es steckt viel mehr dahinter, Reiki ist eine Persönlichkeitsentwicklung. Ich durfte mich entfalten und wachsen. Ich änderte meine Meinung nur Tiere behandeln zu wollen und erlernte eine Energetische Massage. Mit dieser Angebotserweiterung konnte ich noch mehr ganzheitlich Arbeiten. Denn wir Menschen sind so fest mit unseren liebsten verbunden, so dass es sinvvoll ist Mensch und Tier ins Gleichgewicht zu bringen.
  2. Januar 2021: Eröffnung meines Behandlungsraumes. Nach langem Suche fand ich den geeigneten Raum. Ich wollte dort Massagen und Behandlungen für die Tiere anbieten. Er war nicht all zu gross, doch für mich passte es. Zusammen mit meiner Familie richteten wir alles liebevoll ein. Mir war es wichtig, dass es eine kleine Wohlfühloase ist und ich glaube das ist gut gelungen.
Ein Eindruck des Behandlungsraum  mit einer Massageliege schön hergerichtet und den Bildern an der Wand. Im Hintergrund sieht man eine Blaue Lampe
Mein kleiner Behandlungsraum für mich ist es eine Wohlfühloase
  1. Heute: Ein grosser Schritt. Nie hätte ich gedacht, irgendwann die Reiki Lehrerin Ausbildung zu absolvieren. Meine Arbeit als Lichtarbeiterin ist so wundervoll. Ich möchte einfach mein ganzes Wissen mit vielen interessierten teilen. Die Aufregung ist gross, doch ich freue mich auf meine neue Herausforderung. Diese neue Erfahrung möchte ich einen separaten Artikel widmen.

Mein Fazit

Irgendwie kann ich sagen, habe ich doch bereits in jungen Jahren verspürt, dass ich den Menschen und Tieren helfen möchte. Doch es hat mir einen anderen Weg aufgezeigt. Damals kannte ich die Energiearbeit noch nicht. Ich lernte sie erst auf meiner Persönlichkeitsentwicklung kennen. Es ist eine wundervolle Gabe, als Lichtarbeiterin zu arbeiten und Menschen und Tieren mehr Wohlbefinden zu schenken.

4 Antworten auf „Wie ich wurde was ich bin: Starte mit mir die Reise zu meinem ich als Lichtarbeiterin“

Sehr schöner Bericht Deiner Reise! Ich habe interessanterweise den 2. Grad Reiki, wende es nur noch im kleinen Kreis an. Du erinnerst mich daran, es wieder mehr zu aktivieren. Danke dafür

Liebe Brinja
Ich danke Dir für Deine lieben Worte. Wie schön, es freut mich sehr, dass ich Dich daran erinnern konnte, Reiki wieder mehr in Dein Leben zu lassen. Es ist eine wundervolle Unterstützung für Dich oder Diene liebsten.
Alles liebe
Natascha

Spannend, dass Du auch in der Spedition warst. Ich habe das tatsächlich schon öfter gelesen, bei Menschen, die nun einen „Tierberuf“ ausüben.
Bewegende Geschichte, umso erfreulicher das Ende. Der Beitrag gefällt mir sehr 🙂

Liebe Nicole
Vielen Dank, das Du meinen Artikel gelesen hast. Das ist ja wirklich spannend. Dies habe ich noch nicht gehört. Es freut mich sehr, dass Dir mein Beitrag gefallen hat.
alles Liebe
Natascha

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.